OrcaM – (Orbital Camera System)

OrcaM – (Orbital Camera System)

 

Die NEK hat eine automatisierte Aufnahmestation (OrcaM) für bis zu 80cm große und bis zu 100kg schwere Objekte entwickelt und gefertigt. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von Prof. Stricker (AG Erweiterte Realität), DFKI Kaiserslautern, die OrcaM für Forschungszwecke benutzen, sind wissenschaftliche Vorgaben in die Realisierung der Entwicklung eingeflossen.

 

 

  • Aufnahmen des Objektes mit 7 Kameras

  • Projizieren von Mustern auf das Projekt mit einem Beamer

  • Kameras und Beamer sind punktfokussiert fixiert, aber beweglich

  • Höhenverstellbarer Objekttisch mit Aufnahmemöglichkeit von unten

  • Schattenfreie Aufnahmemöglichkeit

  • Aufnahmen des Projektes aus allen Raumrichtungen

  • Aufnahmen des Projekts mit hochdiffusem Licht

  • Aufnahmen des Projekts mit Lichtspots aus möglichst vielen Raumrichtungen

  • Einfache Bedienbarkeit, d.h. einfaches Öffnen und Schließen von OrcaM zum Austausch der Objekte

 

Die Verarbeitung der Einzelbilder erfolgt durch eine am DFKI entwickelte Software. Sie basiert auf dem „Structured Light“-Prinzip, bei dem spezielle Muster auf das Objekt projiziert werden. Das Objekt wird dann mit mehreren Kameras gleichzeitig fotografiert. Aus diesen Bildern kann die Geometrie (Form) des Objektes berührungsfrei erfasst werden. Weitere Aufnahmen bei ausgeschaltetem Projektor und unter speziellen Beleuchtungsbedingungen dienen dazu die Farbe und das Beleuchtungsverhalten des Objekts zu erfassen.

 

Ziel von OrcaM ist die automatisierte Überführung realer Objekte in eine qualitativ hochwertige, digitale Repräsentation zum Zwecke der Verfügbarmachung in digitalen Medien wie dem Internet, Filmen, Bildern und Computerspielen.

Die Rekonstruktionen erlauben insbesondere eine nachträgliche Beleuchtung des Objekts, die eine nahtlose Einbettung der Objekte, zum Beispiel in Videoaufnahmen realer Szenen, ermöglicht. Die geometrische Genauigkeit der Rekonstruktionen wird im Submillimeter-Bereich liegen, so dass die Rekonstruktionen auch für Forschungsfragen genutzt werden können. Aber auch außerhalb der Forschung ist die 3D-Digitalisierung und Visualisierung von Objekten von großem Interesse, sei es zur Einrichtung virtueller Museen, zur Präsentation im Internet für Versteigerungen, in der Werbeindustrie, zum Erstellen von Objektrepositorien für digitale Welten (Computerspiele, SecondLife) oder zur Überführung eines in Handarbeit erstellten Modells in eine digitale verarbeitbare Repräsentation.

 

Prozessphasen der Rekonstruktion

Dr. Gerd Reis Telefon: +49 (0)631 205-75-2090
Deutsches Forschungszentrum Fax: +49 (0)631 205-75-3520
für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) Email: Gerd.Reis(at)dfki.de
Trippstadter Str. 122 http://av.dfki.de
D-67663 Kaiserslautern  
   
Dr. Bodo Liebe (N€K GmbH, siehe Kontakt)  
   

Für Anfragen/Kontakt mailen Sie bitte an: orcam(at)dfki.de


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